Aus Angst . . . .(März 2006)
Wer nicht wagt,
der nicht gewinnt,
ich schau nur wie die Zeit verrinnt.
Tag täglich mir Gedanken kommen,
hätte ich sie alle nur wahrgenommen.
Gedankenspiele,
Träumereien,
gehen mit der hohen Mauer Hand in Hand,
es ist nur allzu schwer sich zu verzeihen -
ich bin mal wieder weggerannt.
Ich schaue
hinüber, hin und wieder,
recke, strecke meine Glieder,
wie gern doch würde ich dies Leben leben,
würde versuchen dieses Ich ganz auszuleben.
Das jetzige
Drehbuch, das hält mich gefangen,
meine Gedanken liegen wie schwere Ketten um mich,
diese Maske des Schauspiels hat mir nie gut gefallen,
ich muss es wohl spielen, ob ich will oder nicht.
Der Zwiespalt
zwischen Gewohnheit und Wandel,
der Bauch und der Kopf machen es deutlich beim Handeln,
die Emotionen wirken wie ein Muss auf mich,
ich kann sie nicht leugnen ob ich will oder nicht.
Die innere
Stimme „die Zweite“ ganz leise sie klingt,
wird selten vernommen, da sie nicht nach vorne durchdringt.
Zu stark und fordernd ist die Erste - ja wie ein Gedankenkleber,
jedoch ist sie ich weiß es ein schlechter Ratgeber.
Mensch sein (03. Mai 2004)
Nach Innen hören (18.11.2003)
Mein Herz, so bitter süss und voll von Hoffnung
der Kampf der Gedanken gegen Gefühl.
Die Suche nach Wahrheit sich ewig erstreckt,
welch Lebensziel schier endlos erscheint.
Die Wahrheit sich findet in allem ist Leben,
doch eines wird sehr wenig bedacht,
Gefühl ist Bewegung und Handlung gibt Kraft.